Tauschmittel in der Krise

Tauschmittel in der Krise

Tauschmittel und Ersatzwährungen in der Krise

Geld ist das Versprechen zum Eintausch gegen eine betimmte Ware. Früher war das Geld an ein bestimmtes Edelmetall geknüpft und konnte somit weder ins Bodenlose stürzen noch aus dem Nichts erschaffen werden. In allen Phasen in denen diese Kopplung zu Edelmetallen nicht galt, verlor das Geld seinen Wert. Dies kann allmälich passieren, wie dies beim Dollar und bei der D-Mark der Fall war. Der Euro und der Dollar in den letzten 5 Jahren verlieren schon schneller ihren Wert. Sobald überhaupt kein Vertauen mehr in eine Währung besteht kann es auch zu einer Hyperinflation, dem massiven und schnellen Wertverfall einer Währung kommen.

Verlorenes Vertrauen in Währungen macht Platz für Tauschmittel

Menschen müssen auch nach dem Vertrauensverlust in eine Währung noch Handel miteinander treiben. Gefragt sind dabei Gegenstände die die alle oder einen Teil der folgenden Eigenschaften aufweisen:

  • Wertstabilität und hoher Wert für viele Menschen
  • Teilbarkeit
  • leicht transportabel
  • Praktischer Nutzen
  • Die Menge und die Güte des Tauschmittel müssen leicht kontrollierbar sein

 

Dies kann überprüft werden, in dem die typischen Tauschmittel der vergangenen Krisen betrachtet werden.

 

Gold und Silber als Ersatzwährung

In allen Krisen war Gold und Silber als wertstabiles Ersatzgeld sehr erfolgreich. In der großen Hyperinflation in Deutschland konnte für eine Goldmünzen ein ganzer Häuserzug gekauft werden. Gold und Silber war schon immer bei den Menschen als wertstabiles Material geschätzt. Gerade in Krisen flieht viel Kapital in diese Edelmetalle. Deswegen haben wir seit 2008 extrem steigende Gold und Silberpreise. Gold zeichnent momentan fast täglich ein neues Allzeithoch. Viele Experten halten jedoch Silber für den noch besseren Garanten für Wertstabilität. Dies liegt darin begründet, dass Silber neben dem monitärem Charakter auch ein geschätzter Industrierohstoff ist. Dadurch hat Silber eine Doppelabsicherung, sowohl gegen Wertverfall bei Krisen als auch gegen Wertverlust wenn es doch zu keiner Krise kommt. Noch dazu ist Silber im Verhältnis zum Gold nach Ansicht vieler Experten momentan unterbewertet. Sie empfehlen daher Silbermünzen zu kaufen.

Silbermünzen waren bis vor wenigen Jahrzehnten noch gültiges Münzmaterial für normale Umlaufmünzen in verschiendenen Ländern (Schweiz, Tschechien). Noch heute gibt es 5 Franken Münzen aus der Schweiz, die bei den hohen Silberpreisen längst ihren Nominalwert überschritten haben. Da ihre Anzahl jedoch stark limitiert ist, empfiehlt es sich, andere Silbermünzen zur Krisenvorsorge zu kaufen.

 

 

Zigaretten als Tauschmittel in Krisen

Zigaretten haben für viele Menschen einen hohen Wert und sind daher in vergangenen Krisen ein gutes Tauschmittel gewesen. Die Qualität lässt bei guter Lagerung kaum nach und es finden sich jederzeit Abnehmer für die gesamte Packung als auch für einzelne Zigaretten.

 

Alkohol als Tauschmittel in Krisen

Auch Alkohol hat für viele Menschen einen hohen Wert, Vor allem in einer Krise steigt der Alkoholkonsum an, da Alkohol scheinbar die Sorgen vergessen lässt. (Zumindest zeitweilig). Hochprozentiger Alkohol ist sehr lange haltbar und hat neben dem sinnlosen Beschäufnis noch sinnvolle Anwendungen in der Krise. So wird Alkohol zum Konservieren von Nahrungsmitteln wie Obst eingesetzt. Es kann aber auch zur Desinfektion oder zu Narkosezwecken bei kleinen Eingriffen eingesetzt werden.

 

Zucker als Tauschmittel in Krisen

Zucker ist ein guter Energielieferant für Menschen. Gerade bei Nahrungsmittelknappheit und Hunger haben viele Menschen Appetit auf schnelle Energie in Form von Zucker. Als Tauschmittel hat sich Zucker in vergangenen Krisen durchgesetzt, da er sehr lange haltbar ist.

 

 

Bohnenkaffe als Tauschmittel in Krisen

Bohnenkaffee ist für viele Menschen heute schon so selbstverständlich und unverzichtbar geworden. Im Krisenfall wird dieser jedoch unbezahlbar werden. Wer noch eine Packung Kaffee sein eigen nennen kann, wird damit sicher gute Tauschgeschäfte tätigen können.  

Medikamente als Tauschmittel in der Krise

Sollte es zu einem längeren Zusammenbruch des Transportwesens kommen, wird es keine industriell gefertigten Medikamente mehr geben. Antibiotika, Schmerzmittel, Desinfektionsmittel und Medikamente für chronisch kranke Menschen werden schnell überlebenswichtig. Ein Großteil der Bevölkerung braucht heute regelmäßig Medikamente. Die Nachfrage nach solchen Mitteln wird also enorm groß sein. Manche würden dafür dann sogar ihr letztes Hemd geben oder gar über Leichen gehen. Vor allem rezeptpflichtige Medikamente dürften sehr gefragt sein, da diese kaum jemand bevorraten darf.

 

Krisenvorsorge Hilfsmittel