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Finanzielle Vorsorge für die Krise

Finanzielle Krisenvorsorge für die Finanzkrise

 

Viele Menschen leben trotz gutem Einkommen in großer Abhängigkeit von ihren Einkommensquellen. Durch Steuern, Zwangsabgaben und notwendigen Ausgaben für Unterkunft, Nahrung und Mobilität werden die Menschen in die finanzielle Enge getrieben. Dies ist selbst bei hohen Einkommensklassen der Fall, aber sicher bei den Geringverdienern noch viel schlimmer.  Das Einkommen reicht gerade aus, um die notwendigsten Ausgaben decken zu können. Viele Konten sind am Monatsende im Minus und werden nur durch finanziellen Nachschub wieder ausgeglichen. An Vorsorge für das Alter ist bei vielen Menschen nicht zu denken.

Die folgenden Szenarien könnten den finanziellen Kollaps für die meisten Menschen bedeuten:

Wegfall des Einkommens

Viele Unternehmen beschäftigen nur noch Leiharbeiter, die sie von einem Tag auf den anderen zurückgeben können. Aber auch festangestellte Beschäftigungsverhältnisse können sehr schnell beendet werden. Bei wegbrechenden Aufträgen, wie wir dies auf dem bisherigen Höhepunkt der Finanzkrise am eigenen Leib erfahren mussten, wird erst die Arbeitszeit reduziert, dann Zwangsurlaub verordnet und danach nach Sozialplan freigestellt. So kann sehr schnell das Einkommen des Hauptverdieners wegbrechen.

Wegfall von staatlichen Hilfeleistungen

Der Wegfall von finanziellen Unterstützungsleistungen wie Hartz 4, Arbeitlosenunterstützung, Renten, Pensionen oder Kurzarbeitsgeld ist realistisch. Die staatlichen Ausgaben sind durch die bisherige Krise so stark angestiegen, dass dieses Geld nie wieder zurück gezahlt werden kann. Menschen die finanziell vom Staat abhängig sind, werden sich in Zukunft auf sehr geringe oder gar keine Einkommen einstellen dürfen. Die Insolvenz des US Bundesstaates Californien hat es vorgemacht. Innerhalb von wenigen Tagen wurden Konsolidierungsprogramme beschlossen, die viele Sozialausgaben auf ein Minimum einschränken. Staatsbedienstete bekamen Zwangsurlaub ohne finanziellen Ausgleich angeordnet.

Entwertung von Ersparnissen

In Russland wurden finanzielle Rücklagen nie lange aufbewahrt, sondern immer gleich in richtige Waren oder Werte umgesetzt. Bei vielen meiner Freunde in Russland ist dies auch heute noch der Fall. Nachdem die Menschen dort bereits die Erfahrung einer hohen Inflation gemacht haben, hat sich dies fest im Verhalten verankert. Auch in Deutschland gab es schon mehrfach Geldentwertungen und Inflationen, die die Ersparnisse der Menschen entwertet haben. Warum denken wir alle immer dies war nur in der Vergangenheit möglich? Ich glaube wir können uns angesichts der massiven Verschuldung der Staaten nicht mehr so sicher sein. Durch Währungsreformen können die offiziellen Zahlungsmittel eines Landes sehr schnell gegen eine instabile Währung ausgetauscht werden. Diese kann einfacher entwertet werden, um so Staatsschulden gleich mit zu verringern.

 

Finanzielle Krisenvorsorge

Wie oben bereits geschildert, können in einer Krise mehrere Faktoren zusammenkommen, die jeden finanziell aus der Bahn werfen können. Das Geld auf dem Konto wird durch Inflation entwertet und der gewohnte Geldnachschub kann wegfallen. Gleichzeitig werden viele Artikel die zur Vorbereitung auf die Krise dringend benötigt werden teurer, da sich die Leute gegenseitig überbieten. Sie sollten also auch finanziell vorsorgen. Dazu gibt es ein paar sehr einfache Maßnahmen.

 

  1. Bargeld vom Konto abheben: Da Banken in Finanzkrisen gerne Bankfeiertage verordnet bekommen und gleichzeitig alle Leute ihr Geld abheben wollen, sind die Geldautomaten sehr schnell leer und werden so schnell nicht nachgefüllt. Selbst bei geöffneten Bankfilialen wird der Ansturm so groß sein, dass die Polizei einschreiten muss und die Banken die Türen schließen, wenn das Geld nicht vorher schon ausgegangen ist. Bedenken Sie, dass die Filialen heutzutage nicht mehr viel Geld bevorraten und die Bankangestellten auch erst einmal ihre Schäfchen ins Trockene bringen wollen. Heben Sie ihr Geld also schon vor den anderen Leuten ab. Halten Sie Augen und Ohren offen. Spätestens wenn sich die Krise ankündigt, heben Sie so viel Geld ab, wie Sie auf dem Konto haben. Da sich eine Krise nicht ankündigen muss, empfehlen wir immer genug Geld zu Hause zu haben. Auf die paar entgangenen Zinsen können Sie sicher verzichten.
  2. Ihr Geld kann durch Inflation und Hyperinflation entwertet werden. Besonders gefährdet von einer solchen Entwertung sind dabei besonders die Währungen, in die die Menschen das Vertrauen verloren haben. Besonders die Notenbanken in den USA (FED) und die EZB in Europa kaufen derzeit massiv Staatsanleihen der Länder auf. Dies klingt nicht so schlimm wie Gelddrucken, entspricht aber genau diesem. Die Finanzmärkte werden derzeit auf beiden Seiten des Atlantiks massiv mit Geld geflutet. Dabei bleibt die Warenproduktion nahezu gleich oder sinkt sogar. Wir haben alle in der Schule gelernt, was dies bedeutet. Inflation!!!! Der Euro und der US Dollar werden also ab einer bestimmten Stelle sehr schnell an Wert verlieren, wenn die Menschen das Vertrauen in diese Währungen verlieren. Ihr Geld, ihre Versicherungswerte, ihre Rentenansprüche werden natürlich gleich mit entwertet. Zum Schutz vor einer Entwertung müssen Sie ihr Geld in inflationssichere Mittel umtauschen. Eine Garantie gibt es hierfür von niemandem, aber Edelmetalle und bestimmte Währungen haben sich in der Vergangenheit als wertstabil in solchen Inflationssituationen gezeigt.
  3. Edelmetalle wie Gold und Silber waren schon immer wertvoll für den Menschen. Noch nie in der Geschichte haben diese beiden Luxusgüter ihren Wert verloren. Es gab selbst in der größten Hungersnot einen Käufer. Sehr lange Zeit bestand das Geld auch aus Münzen dieser Edelmetalle, deren Materialwert den Tauschwert bestimmten. Unser heutiges Papiergeld hat einen verschwindend kleinen Materialwert. Der Tauschwert wird durch Finanzinstitute festgelegt. Wo die enden kann, haben die Menschen in Deutschland schon mehrfach erlebt. Schon oft musste der Tageslohn schnell mit Säcken zum Markt gebracht werden, bevor es noch wertloser geworden ist. Wir empfehlen daher ein Drittel ihres Geldvorrates zu Hause in Gold und Silbermünzen zu tauschen. Silbermünzen haben gegenüber Barren einen leichten Vorteil bei der Mehrwertsteuer. Der Handel mit Gold wurde bereits mehrfach (z.B. in den USA) verboten. Silber ist das Gold des kleinen Mannes und auch besser handhabbar. Eine große Goldmünze ist viel zu wertvoll um damit beim Bauern Getreide zu kaufen.
  4. Bestimmte Devisen gelten als sogenannte Fluchtwährung in Krisen. Oft war dies der Dollar, aber dieser wird momentan zu stark entwertet. Der Schweizer Franken, die norwegische Krone und eventuell der Kanadische Dollar bieten stabilere Aussichten. Gerade das nicht verschuldete Norwegen bietet mit seiner Krone einen sicheren Finanzhafen.

 

 

 

 

 

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