Inflation

Inflation

Durch Inflation verlieren Währungen ihren Wert. Bei einer Inflationsrate von 2-3 Prozent sprechen Volkswirte von einer gesunden Inflation, da die Menschen gezwungen sind ihr Geld auf die Bank zu schaffen und nicht zu Hause zu lagern.

Tauschmittel in der Krise

Tauschmittel und Ersatzwährungen in der Krise

Geld ist das Versprechen zum Eintausch gegen eine betimmte Ware. Früher war das Geld an ein bestimmtes Edelmetall geknüpft und konnte somit weder ins Bodenlose stürzen noch aus dem Nichts erschaffen werden. In allen Phasen in denen diese Kopplung zu Edelmetallen nicht galt, verlor das Geld seinen Wert. Dies kann allmälich passieren, wie dies beim Dollar und bei der D-Mark der Fall war. Der Euro und der Dollar in den letzten 5 Jahren verlieren schon schneller ihren Wert. Sobald überhaupt kein Vertauen mehr in eine Währung besteht kann es auch zu einer Hyperinflation, dem massiven und schnellen Wertverfall einer Währung kommen.

Verlorenes Vertrauen in Währungen macht Platz für Tauschmittel

Menschen müssen auch nach dem Vertrauensverlust in eine Währung noch Handel miteinander treiben. Gefragt sind dabei Gegenstände die die alle oder einen Teil der folgenden Eigenschaften aufweisen:

  • Wertstabilität und hoher Wert für viele Menschen
  • Teilbarkeit
  • leicht transportabel
  • Praktischer Nutzen
  • Die Menge und die Güte des Tauschmittel müssen leicht kontrollierbar sein

 

Dies kann überprüft werden, in dem die typischen Tauschmittel der vergangenen Krisen betrachtet werden.

 

Gold und Silber als Ersatzwährung

In allen Krisen war Gold und Silber als wertstabiles Ersatzgeld sehr erfolgreich. In der großen Hyperinflation in Deutschland konnte für eine Goldmünzen ein ganzer Häuserzug gekauft werden. Gold und Silber war schon immer bei den Menschen als wertstabiles Material geschätzt. Gerade in Krisen flieht viel Kapital in diese Edelmetalle. Deswegen haben wir seit 2008 extrem steigende Gold und Silberpreise. Gold zeichnent momentan fast täglich ein neues Allzeithoch. Viele Experten halten jedoch Silber für den noch besseren Garanten für Wertstabilität. Dies liegt darin begründet, dass Silber neben dem monitärem Charakter auch ein geschätzter Industrierohstoff ist. Dadurch hat Silber eine Doppelabsicherung, sowohl gegen Wertverfall bei Krisen als auch gegen Wertverlust wenn es doch zu keiner Krise kommt. Noch dazu ist Silber im Verhältnis zum Gold nach Ansicht vieler Experten momentan unterbewertet. Sie empfehlen daher Silbermünzen zu kaufen.

Silbermünzen waren bis vor wenigen Jahrzehnten noch gültiges Münzmaterial für normale Umlaufmünzen in verschiendenen Ländern (Schweiz, Tschechien). Noch heute gibt es 5 Franken Münzen aus der Schweiz, die bei den hohen Silberpreisen längst ihren Nominalwert überschritten haben. Da ihre Anzahl jedoch stark limitiert ist, empfiehlt es sich, andere Silbermünzen zur Krisenvorsorge zu kaufen.

 

 

Zigaretten als Tauschmittel in Krisen

Zigaretten haben für viele Menschen einen hohen Wert und sind daher in vergangenen Krisen ein gutes Tauschmittel gewesen. Die Qualität lässt bei guter Lagerung kaum nach und es finden sich jederzeit Abnehmer für die gesamte Packung als auch für einzelne Zigaretten.

 

Alkohol als Tauschmittel in Krisen

Auch Alkohol hat für viele Menschen einen hohen Wert, Vor allem in einer Krise steigt der Alkoholkonsum an, da Alkohol scheinbar die Sorgen vergessen lässt. (Zumindest zeitweilig). Hochprozentiger Alkohol ist sehr lange haltbar und hat neben dem sinnlosen Beschäufnis noch sinnvolle Anwendungen in der Krise. So wird Alkohol zum Konservieren von Nahrungsmitteln wie Obst eingesetzt. Es kann aber auch zur Desinfektion oder zu Narkosezwecken bei kleinen Eingriffen eingesetzt werden.

 

Zucker als Tauschmittel in Krisen

Zucker ist ein guter Energielieferant für Menschen. Gerade bei Nahrungsmittelknappheit und Hunger haben viele Menschen Appetit auf schnelle Energie in Form von Zucker. Als Tauschmittel hat sich Zucker in vergangenen Krisen durchgesetzt, da er sehr lange haltbar ist.

 

 

Bohnenkaffe als Tauschmittel in Krisen

Bohnenkaffee ist für viele Menschen heute schon so selbstverständlich und unverzichtbar geworden. Im Krisenfall wird dieser jedoch unbezahlbar werden. Wer noch eine Packung Kaffee sein eigen nennen kann, wird damit sicher gute Tauschgeschäfte tätigen können.  

Medikamente als Tauschmittel in der Krise

Sollte es zu einem längeren Zusammenbruch des Transportwesens kommen, wird es keine industriell gefertigten Medikamente mehr geben. Antibiotika, Schmerzmittel, Desinfektionsmittel und Medikamente für chronisch kranke Menschen werden schnell überlebenswichtig. Ein Großteil der Bevölkerung braucht heute regelmäßig Medikamente. Die Nachfrage nach solchen Mitteln wird also enorm groß sein. Manche würden dafür dann sogar ihr letztes Hemd geben oder gar über Leichen gehen. Vor allem rezeptpflichtige Medikamente dürften sehr gefragt sein, da diese kaum jemand bevorraten darf.

 

Finanzkrise 2009

Finanzkrise 2009

Im Jahr 2009 geht die Finanzkrise ungebremst weiter.

Seit April steigen die Aktien weltweit wieder enorm an. Die ersten Banken haben die Finanzhilfen der Regierungen schon wieder zurückgezahlt und weisen auch schon die ersten Gewinne aus. Eigentlich könnten wir uns freuen, die Finanzkrise überstanden zu haben. Wer jedoch zwischen den Zeilen lesen kann, merkt dass wir noch gar nicht alles überstanden haben können. Bei genauer Betrachtung der Bilanzen von Unternehmen und vor allem von internationalen Banken, sieht man viele Einträge zu vollkommen überbewerteten Werten. Die von allen Kaufleuten geforderten Grundlagen ordnungsgemäßer Buchführung werden von den Banken mit den Füßen getreten. Nach diesen Jahrhunderte alten Buchführungsregeln darf ein Bilanzposten nur zu dem Wert in die Bilanz aufgenommen werden, für den er auch derzeit am Markt verkauft werden könnte. Bei den Banken stehen noch Immobilien und sogenannte toxische Papiere in den Bilanzen, die einen vollkommen überzogenen Wert ausgewiesen haben. Wer kauft momentan Immobilienschuldverschreibungen aus den USA? Daher müssten diese Bilanzposten mit einem sehr geringen Wert beziffert werden. Die Staaten und Finanzaufsichtsbehörden haben dies aber in Folge der Finanzkrise 2008 in eilig verabschiedeten Gesetzen erlaubt.

Die derzeitigen Gewinne der Banken sind also nicht real. Es handelt sich dabei lediglich um legalisierten Bilanzbetrug.

Die Banken dürfen ihre Bilanzen nach eigenem Belieben ausstellen und können toxische Wertpapiere zu vollkommen unrealen Werten in die Bilanz aufnehmen. Das Gefährliche an dieser Situation ist dabei, die Finanzkrise wurde durch zu weiche Finanzregeln erst möglich. Jetzt soll die Finanzkrise durch noch weicherer Finanzregeln bekämpft werden. Das ist in etwa wie wenn ein Feuer mit Benzin gelöscht wird. Hauptsache die Banken weisen wieder Gewinne in ihren Bilanzen aus und die positive Stimmung in der Wirtschaft hält weiter an. Die Ursachen der Finanzkrise sind damit aber leider nicht bekämpft und es werden neue Finanzblasen entstehen, die die Finanzmärkte erschüttern werden.

Finanzkrise 2010

Die Finanzkrise 2010

Finanzkrise 2010 mit den Folgen Wirtschaftskrise und Währungskrise

Mögliche Entwicklung der Finanzkrise 2010

 

Das Jahr 2010 steht vor der Tür und die gesamte Wirtschaftswelt wartet gespannt darauf wie es weiter geht. Weitet sich die Wirtschaftskrise 2010 noch weiter aus? Wie wird sich die Finanzkrise 2010 weiter entwickeln? Kommt noch ein Aufschwung vor dem großen unabwendbaren Finanzcrash oder stürzt die Wirtschaft schon 2010 ab? Niemand kann dies realistisch voher sagen, da immer wieder unerwartete Ereignisse auftreten können. Solche unvorhersehbaren Ereignisse könnten Terroranschläge, Kriege, Pandemien oder Staatsbankrotte sein. Auch Naturkatastophen haben einen enormen Einfluss auf die Wirtschaft. An den Finanzmärkten könnten durch die derzeitige Null-Prozent Zinspolitik der Notenbanken schnell neue Blasen entstehen, die platzen können und dabei Unsummen an Geld vernichten werden. Die Finanzkrise 2010 bleibt also nach wie vor gefährlich.

 

Mögliche Szenarien für die Wirtschafts- und Finanzkrise 2010

Wie bereits oben geschrieben ist es kaum seriös möglich in solch schnell veränderlichen Zeiten ein ganzes Jahr in die Zukunft zu sehen. Wir versuchen daher mögliche Szenarien für die Finanzkrise 2010 zu bewerten.

Szenario 1: Ungebremste Staatsschulden, die nie wieder jemand zurückzahlen kann,verursachen jahrelanges Nullwachstum.

Dieses Szenario ist sehr wahrscheinlich, da es sich seit Jahrzehnten immer weiter aufbaut. Im Jahr 2008 und 2009 wurden zur Bekämpfung der Finanzkrise Rekordschulden aufgenommen. Allein die Tilgung der Zinsen für diesen enormen Schuldenberg verhindert zukünftiges Wachstum in vielen Ländern der Erde. Ursprünglich sollte Staatsverschuldung nur in Rezessionsphasen die Wirtschaft wieder ankurbeln. Jedoch mussten die meisten Staaten selbst in Zeiten der Hochkonjunktur eine Neuverschuldung aufnehmen. Oftmals als Wahlgeschenke fürs Volk. Dieser gigantische Schuldenberg kann niemals wieder abbezahlt werden und belastet die Wirtschaft und die Bevölkerung stark. Die Zinsen für den Schuldenberg müssen bezahlt werden und fehlen für Investionen in wachstumsfördernde Maßnahmen. Daher wird die Wirtschaft in der westlichen Welt in den nächsten Jahren bis Jahrzehnten kaum merklich wachsen. Die Bevölkerung mit sinkendem Wohlstand sowie fallenden Sozial und Rentenleistungen rechnen. Die Inflationsgefahr bleibt hoch, da viele Staaten die Schulden einfach weginflationieren könnten.

 

Szenario 2: Zwischenzeitliche Sonderkonjunktur

Durch die enormen Mengen an Geld, die momentan von den Notenbanken in die Finanzmärkte gedrückt werden, kann es tatsächlich zu einer Sonderkonjuktur kommen. Diese wird aber nicht lange dauern, da die Notenbanken sofort die Zinsen schrittweise erhöhen werden. Da viele Wirtschaftsunternehmen in den letzten im Jahr 2009 die Lager aufgebraucht haben, brauchen sie dringend Rohstoffe und Komponenten  für ihre Produkte. So lange das Abatzpotential für die Erzeugnisse positiv erscheint, werden die Unternehmen also wieder in normalem Umfang einkaufen. Die Wirtschaft könnte also wieder in Schwung kommen und einigen Nachholbedarf zeigen.  Da die Ursachen der Finanz- und Wirtschaftskrise noch nicht beseitig sind, wird dies jedoch leider nur ein kurzes Vergnügen sein. Dennoch ist dieses Szenario durchaus denkbar. Der Zusammenbruch hinterher wird allerdings noch härter sein als die Finanzkrise 2008.

 

Szenario 3: Staatsbankrotte

Island und auch der US-Bundestaat Californien haben es bereits vorgemacht. Staatsbankrotte sind ein wahrscheinliches Szenario geworden. Die USA, Großbrittanien, Osteuropa und auch einige südeuropäische Staaten der EU sind stark gefährdet. Auch Deutschland wäre bei einer Verschärfung der Lage ein Kandidat für einen Staatsbankrott. Was die Bewertungen der Ratingagenturen wert sind, hat die Vergangenheit gezeigt. Lehmann war am Tag des Zusammenbruchs noch mit der besten Ratingbewertung versehen.

 

Szenario 4: Soziale Unruhen und Systemumsturz

Durch die ansteigende Arbeitslosigkeit, die sinkenden Sozialleistungen und einer nicht mehr zu verleugnenden Zukunfsangst werden die Bevölkerungen vieler Länder zunehmend wütend. Dies wird sich in 2010 auch in Deutschland weiter zuspitzen, wenn irgendwann kein Kurzarbeitsgeld mehr bezahlt wird. Sollte bei vielen Manschen das Geld nicht mehr für ein gewohnt komfeortables Leben ausreichen, wächst der Unmut. Die Mischung aus Hilflosigkeit, Zukunftsangst, Armut und Wut auf die Verantwortlichen der Finanzkrise entwickelt ein enormes Gewaltpotential. Es genügen dann nur noch kleine Impulse um dieses Pulverfass zu zünden und soziale Unruhen entstehen zu lassen. Solche Impulse könnten der Konkurs von großen Arbeitgebern, Insolvenz von Banken, Unruhen im Ausland, Versorgungsengpässe oder einfach nur eine Pressemeldung die das Vertrauen in die Währungen sinken lässt. Die Folge wären sogenannte Bankruns, bei denen alle Leute versuchen ihre Ersparnisse abzuheben und auch Plünderungen von Tankstellen und Lebensmitteldiscountern. Sollten die Plünderungen anhalten, werden auch Privathäuser ausgeräumt. Die Regierungen der europäischen Länder und auch der USA haben sich auf solche Szenarien schon vorbereitet. Daher halten wir auch dieses Szenario, in Verbindung mit anderen der genannten Szenarien durchaus für realistisch.

 

Aktuelle Entwicklungen der Finanzkrise 2010

Finanzielle Zusammenhänge und Entwicklungen in einer Krise können sehr schnell von ablaufen. Innerhalb weniger Minuten können Kursrutsche an den Börsen passieren. In der Finanzkrise ist es bereits mehrfach zu regelrechten Crashs gekommen. Oft wurde es hinterher als Tippfehler eines Brokers verkauft. Es werden aber sicherlich ganz andere große Kapitalumschichtungen im Hintergrund passieren, von denen die breite Masse nichts wissen soll. Daher ist es gut, sich täglich zu den Entwicklungen der Finanzkrise 2010 zu informieren.  Eine gute Möglichkeit bietet der Finanzkrise 2010 Blog.

 

 

 

Energievorsorge für die Krise

Energievorsorge für die Krise

Unsere komfortable Lebensweise hängt von einer ununterbrochenen Energieversorgung ab. Wird die Versorgung mit Energie unterbrochen, wie dies bereits bei Gaslieferstopps durch Russland oder bei längeren Stromausfällen der Fall war, bricht das normale Leben zusammen. Die Heizungen bleiben kalt und die Lampen dunkel. Daher gehört die Sicherung der Energieversorgung als wichtiger Bestandteil zur Krisenvorsorge.

Krisenvorsorge durch Energiesicherung

Wie können Sie also die Versorgung mit Energie für Ihr Haus oder Ihre Wohnung sichern? Es gibt einige Möglichkeiten eine unabhängige Energieversorung oder Energiebevorratung einzurichten. Auch wenn wir momentan über hohe Energiepreise schimpfen, in der Krise können bestimmte Energiequellen richtig teuer werden oder gar nicht mehr nutzbar sein. Je nach Ihren Nutzungsgewohnheiten, sollten Sie die folgenden Möglichkeiten nutzen.

 

  • Ethanolöfen für Wohnungen
  • Festbrennstofföfen, Kamine, Schwedenöfen mit ausreichend Brennmaterial wie Holz und Kohle
  • Solarzellen für die Versorgung von Handy und Funkgeräten
  • Taschenlampen mit Kurbeldynamo
  • Kurzwellenempfänger (sogenannte Weltempfänger) mit Solarbetrieb oder Kurbeldynamo
  • Dieselgenerator
  • Treibstoffvorat für Fahrzeuge in Tanks oder Kanistern. Das Auto sollte auch immer vollgetankt sein
  • Holzkohlegrill mit Holzkohlevorrat

 

 

 

Krisenvorsorge Hilfsmittel