Sparsame Haushaltsführung als Krisenvorsorge

Sparsame Haushaltsführung als Krisenvorsorge

 

Früher war es notwendig den Haushalt sehr sparsam zu führen. Dies betraf sowohl den finanziellen und den zeitlichen Rahmen als auch die verarbeiteten Lebensmitteln. Musste etwas weggeworfen werden, war dies ein Verlust, der die Hausfrau oft bei Ihrer Ehre packte. Durch die vielen guten Jahre, die wir alle genießen durften, ist es heute kaum mehr notwendig sparsam und effizient zu wirtschaften. Die Supermärkte bieten Nachschub an Lebensmitteln zu sehr günstigen Preisen an. Wenn ein Brot bereits nach dem Verzehr von 2 Brotscheiben tagelang herumliegt und schimmelt, wird es einfach weggeworfen. Nur weil in den Tagen zwischendurch halt mal was anderes gegessen wurde. Schätzungen zu Folge wird in Singlehaushalten mehr als ein Drittel der Lebensmittel nach Verderb weggeworfen. In den kommenden Jahren wird dies aufgrund zunehmender Verschlechterung der Versorungs- oder Einkommenslage nicht mehr so weiter gehen. Die Menschen werden wieder gezwungen sein, sparsam und effizient einen Haushalt zu führen. Empfehlenswert ist es bereits heute damit anzufangen. Dies hat zwei Gründe. Erstens lernen Sie bereits vor der Krise, wie Sie sparsam wirtschaften und können noch zweckmäßige Hilfsmittel einkaufen, die sich schnell amortisieren. Wer weiß, ob es so praktische Helferlein in der Krise noch gibt, wenn alle Menschen plötzlich gezwungen sind zu sparen. Zweitens können Sie das so gesparte Geld sehr gut in Silbermünzen anlegen, die nach dem Zusammenbruch unseres heutigen Papiergeldsystems wieder als Zahlungsmittel funktionieren werden. Sie betreiben also doppelte Krisenvorsorge, wenn Sie sparsam haushalten.

 

 

Kartoffeln als Pellkartoffeln mit Schale kochen. Die Kartoffel ist ein Grundnahrungsmittel mit hohen Vitamin C und Mineralstoffgehalt. Besonders in den Randschichten sind diese Nährstoffe zu finden. Um diese wichtigen Wirkstoffe zu erhalten, sollten die Kartoffeln möglichst mit Schale gekocht werden. Vor dem Kochen müssen die Kartoffeln gut gewaschen werden und danach in kochendes Salzwasser gelegt werden. Große Kartoffeln können durch Zerschneiden in mehrere Teilstücke schneller gar werden. Das Kochwasser enthält auch viele Nährstoffe und kann als Suppengrundlage weiterverwendet werden. Es kann auch als Trinkwasser für Haustiere weiterverwendet werden.

 

Krisenrezepte

Krisenrezepte: Rezepte für die einfache aber wohlschmeckende Ernährung in der Krise

 

In der Krise muss sparsam mit wenigen verfügbaren Mitteln versucht werden ein schmackhaftes und nährstoffreiches Essen zu bereiten. Hilfreich dafür sind Würzmittel, Gewürze oder Brühepulver. In der Vergangenheit wurden für die sparsame Küche verschiedene Krisenrezepte genutzt.

 

Krisenrezepte jetzt schon als Teil der Krisenvorsorge sammeln:

 

Kastanienknödel

 

Für die Kastanienknödel oder Kastanienklößchen brauchen Sie.

500g Kastanien

2-3 EL Butter oder Pflanzenöl

1 große Zwiebel

100 g Mehl

1-2 Eier

1 Teelöffel Salz, etwas Pfeffer

Die Kastanien auf der gewölbten Seite mit einem Messer einschneiden und in kochendes Wasser geben. Zwanzig Minuten köcheln lassen und dann sofort die braune Schale entfernen. Noch weitere zehn Minuten kochen, dann die Haut der Kastanienkerne abziehen. Die geschälten Kerne dann fein pürieren.


Die Butter in einem Topf oder einer Pfanne heiß werden lassen. Die Zwiebel in der Butter kurz anbraten und gemeinsam mit dem Mehl zum Kastanienpüree geben. Die Mischung gut vermengen. Falls vorhanden, noch 1-2 Eier dazu geben und dann würzen. Mit einem Teelöffel die kleinen Klößchen aus dem Kloßteig stechen und in kochendes Salzwasser geben. Sobald diese Klößchen an die Wasseroberfläche steigen, können sie serviert werden.

Löwenzahnsalat

500g Löwenzahnblätter

6 EL Kräuteressig oder normalen Essig

4 EL Pflanzenöl

2 EL Wasser

ein paar Spritzer Zitronensaft



Löwenzahnblätter sind fast das ganze Jahr auf den Wiesen in Deutschland zu finden. Sie sind sehr nährstoffreich und geschmackvoll. Für einen Salat aus Löwenzahnblättern, möglichst junge hellgrüne Blätter sammeln.  Diese dann waschen, putzen und in mundgerechte Stücke zerteilen. Das Salatdressing aus den übrigen Zutaten anmischen und abschmecken. Die Löwenzahnblätter in das Dressing geben. Der Salat, der momentan für viel Geld noblen Feinschmeckern serviert wird, wird auch Ihnen in der Krise schmecken.

Noch mehr kostenlose Leckereien aus der Natur finden Sie im Bereich Krisennahrung aus der Natur

 

 

Reisbratlinge

 

Reis ist nicht nur als Beilage geeignet. Er kann auch ein schmackhafter Hauptbestandteil einer Mahlzeit sein. Das folgende Rezept eignet sich besonders, um eventuell vorhandene Reisreste zu einem Essen zu verarbeiten.

400 g gekochter Reis (oder wieviel vorhanden. Die übrigen Zutaten müssen dann anteilig angepasst werden)

2 Eier

etwas gehackte Petersilie und oder Schnittlauch

2 EL Butterfett

 

Für die Reisbratlinge den bereits gekochten Reis mit den Eiern, den Kräutern und etwas Salz vermischen.  Butter oder Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Reismischung mit einem Löffel ausstechen und ins Fett geben. Danach etwas flach zusammendrücken. Die Bratlinge von beiden Seiten goldbraun anbraten und dann servieren. Zu den Reisbratlingen passt eine Soße aus Tomaten oder Spinat. Auch als Salatbeilage sind sie sehr schmackhaft.

 

 

Gründe der Finanzkrise

Die Gründe der Finanzkrise

 

 

Der Grund der Finanzkrise

 

 

Der Grund der Finanzkrise

Nahrung in der Krise selbst versorgen

Wildfrüchte als Krisennahrung

 

sobald die Supermärkte leergekauft oder leergeräumt wurden sind, ist es sinnlos auf Nachlieferung zu warten. Die Natur bietet in den warmen Monaten genügend frei verfügbare Nahrungsmittel, die außerdem noch sehr gesund sind. Für die kalten Monate müssen Sie jedoch auf einen Nahrungsmittelvorrat zurückgreifen, den Sie sich selbst anlegen sollten. Allgemein gilt, dass auf dem Land das Überleben in der Krise leichter sein wird als in der Großstadt oder Ballungszentren. Dort ist einfach die Natur zu weit entfernt und der Konkurrenzkampf der Menschen um die wenigen verfügbaren Lebensmittel zu stark. Dazu kommt noch die sich zuspitzende Sicherheitslage durch den wütenden und hungernden Mob. Dieser wird Sie sehr eindringlich zum „Teilen“ überreden, sobald Sie etwas Essbares haben.

 

  1. Wildfrüchte eignen sich hervorragend als kostenlose Krisennahrung. Die wild wachsenden, fürdie menschliche Ernährung verwendbaren Früchte haben einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt. Wildfrüchte sind allgemein sogar vitaminreicher als veredelte Obstsorten. Geeignet als Krisennahrung sind Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Preiselbeeren und Walderdbeeren, die prinzipiell für den Sofortverzehr geeignet sind. Es empfiehlt sich jedoch das gründliche Waschen vor dem Verzehr. Preiselbeeren bieten neben dem Ernährungsaspekt zusätzlich noch heilsame Wirkung bei Erkrankungen der Blase und der Harnwege. Gerade in der Winterzeit bei schlechter Heizung sind dies häufige Krankheiten. Es lohnt sich also die Preiselbeeren durch Einkochen für den Winter zu konservieren. Das Gleiche gilt für Sanddornbeeren (höchster Vitamin C Gehalt aller Früchte), Hagebutten-, und Holunderbeeren. Diese Wildfrüchte sind nicht roh zu essen, bieten jedoch gekocht hervorragende Erkältungsprävention. Eine Seltenheit bildet leider noch die Aroniabeere. Diese sogar für die sibirischen klimatischen Verhältnisse geeigneten Berren sind sehr vitaminreich und beinhalten viele sekundäre Pflanzenstoffe. Die Aroniabeeren gibt es in getrockneter Form in Naturkostläden, allerdings zu hohen Preisen. Ein Aroniastrauch auf dem eigenen Balkon oder im Garten sind eine gute Sache. So können Sie jährlich die Beeren trocknen und für die Erkältungszeit aufbewahren.

  2. In manchen Regionen wachsen auch verwilderte Obstbäume mit Äpfeln, Birnen, Zwetschgen, Weinbeeren und Kirschen. Diese werden in der Krise sicherlich schnell abgeerntet sein, sobald die Früchte halbwegs reif sind. Sie werden also mit anderen Menschen um die Wildfrüchte konkurrieren müssen. Dies muss nicht unbedingt in einen offenen Streit ausarten. Jedoch kann es sinnvoll sein sich einen kleinen Vorteil durch einen Obstpflücker am Teleskopstab zu kaufen. In der Krise kann auch ein normaler Obstpflücker verlängert werden, um auch an die obersten Früchte zu gelangen, die die anderen Menschen nicht erreichen. Sollte der Baum auf fremden Grundstücken stehen, können sehr dreiste Mitmenschen vielleicht auch in der Nacht ein paar Früchte ernten. In der Krise sollten Sie solche Bäume schon frühzeitig erkunden und in der Reifesaison öfters aufsuchen.

  3. Pilze sind ebenso eine gute Krisennahrung. Sie wachsen kostenlos im Wald und sind sehr schmackhaft. Entweder als Pilzsuppe, zum Verfeinern von Soßen oder als Beilage sind sie ein essentieller Bestandteil der Ernährung im Krisenfall sobald die Supermärkte geschlossen haben oder es nur noch Grundnahrungsmittel auf Zuteilung gibt.

  4. Kräuter können als Nahrungsmittel oder als Heilmittel für die Krise gesammelt werden. Aus Brennnesseln kann ein Spinat- ähnliches Gericht gekocht werden. Die Brennessel ist sehr vitamin- und mineralstoffhaltig. Aus Löwenzahnblättern kann ein hervorragender und gesunder Salat zubereitet werden. Löwenzahn kann von April bis Dezember geerntet werden, hat jedoch gerade am Jahresende einen bitteren Geschmack.

  5. Wenn Sie angeln können und eine kleine Angelausrüstung haben, können Fische eine sehr gute Abwechslung auf dem ansonsten kargen Krisenspeiseplan sein. Jedoch werden die Teiche und Seen sehr schnell leergefischt sein. Außerdem wird der Besitzer des Gewässers in der Krise sicherlich viel Zeit haben sein Eigentum zu bewachen.

  6. Das Gleiche gilt auch für die Wildtiere. Sollten Sie eine Armbrust oder eine richtige Schusswaffe haben, könnten Sie auf die Idee kommen, einfach jagen zu gehen. Ohne Jagdschein ist dies allerdings verboten. Sie könnten wegen Wilderei angeklagt werden. Schätzen Sie selbst ab, ob sich das Risiko lohnt. Die staatlichen Organe werden sicherlich nicht zur Überwachung der Wälder ausreichen. Jedoch könnten sich so manche Möchtegern -Sheriffs mit Jagdschein aufspielen und einen Obolus einfordern. Da auch diese Leute in der Krise viel Zeit haben, könnte es zu riskant sein auf die Jagd zu gehen.

  7. Aus getrockneten Beeren, Kräutern und Fruchtschalen können sehr einfach sehr leckere Teesorten zubereitet werden. Gerade für die kalte Jahreszeit ist ein heißer Tee zwischendurch wirklich gut. Pfefferminze, Salbeiblätter, Huflattich, Spitzwegerich oder Kamillenblüten können im Sommer gesammelt und getrocknet werden. Noch gelten diese Pflanzen oft als Unkraut oder zumindest als nettes Blümchen. In der Krise können daraus wirksame Heiltees bei Erkältungen oder Magen- Darm Problemen werden. Da viele Menschen diese Kräuter gar nicht kennen, werden Sie diese in der Krise auch nicht sammeln können. Dies könnte beispielsweise Ihre Chance für ein kleines Nebengeschäft in der Krise sein. Menschen die kranke Angehörige zu Hause haben, tauschen sicher sehr gerne einen Heiltee gegen Nahrungsmittel oder andere hilfreiche Dinge, die Sie gebrauchen könnten.

     

    • Apfelschalentee wird durch Abkochen der frischen oder getrockneten Apfelschale hergestellt. Er ist als armomatischer Haustee für Kinder geeignet und wirkt fiebersenkend.

    • Enziantee wird durch Abkochung des Enzians hergestellt. Er wirkt appetitfördernd, magen- und darmanregend.

    • Fencheltee kann durch einen Aufguss des zerkleinerten frischen oder getrockneten Fenchels zubereitet werden. Er wirkt mild krampflösend und blähungsmildernd. Dies ist besonders für Säuglinge wichtig.

    • Hagebuttentee wird durch Abkochen der getrockneten Hagebuttenfrüchte zubereitet. Der Tee ist ein guter Haustee und reich an Vitamin C.

    • Holunderblütentee wird durch einen Aufguss der getrockneten Holunderblüten hergestellt. Er wirkt stark schweißtreibend.

    • Huflattichtee kann durch Aufguss der im Frühjahr gesammelten und getrockneten Blüten zubereitet werden. Der Tee wirkt schleimlösend und mildert den Hustenreiz.

    • Kamillentee ist ein wahres Allheilmittel. Er kann durch einen Aufguss zubereitet werden und wirkt dann schweißtreibend, krampflösend, entzündungshemmend und beruhigend. Durch Aufkochen zubereitet, kann er auch äußerlich angewendet werden und hilft bei Entzündungen der Haut.
    • Kümmeltee wird durch einen Aufguss zubereitet. Er wirkt blähungshemmend, krampflösend und verdauungsfördernd.

    • Lindenblütentee wird auch durch Aufguss zubereitet. Er wirkt schweiß- und harntreibend.

    • Salbeitee wird durch Aufguss der getrockneten Salbeiblätter zubereitet. Der Tee wirkt keimtötend und entzündungshemmend. Er kann zum Gurgeln und zum Trinken verwendet werden. Ein altes Sprichwort sagt, wie soll ein Mensch sterben, in dessen Garten Salbei wächst.

    • Pfefferminztee wird durch Aufguss der Pfefferminzblätter zubereitet. Der Tee ist als Haustee geeignet und wirkt galleanregend, keimtötend und krampflösend.

    • Melissentee kann durch Aufguss zubereitet werden. Dies ergibt einen aromatischen Haustee, der nervenberuhigend und krampflösend wirkt.

     

    Für die Zubereitung der Tees empfiehlt sich das freie Schwimmen der Pflanzenteile im Wasser. Die Verwendung von Teeeiern ist zwar möglich, aber lässt die Wirk- und Aromastoffe meistens nicht so gut entfalten. Die Verwendung eines Teesiebes zum Abseihen lässt mehr Inhaltsstoffe in den Tee übergehen. Es ist bei vielen Teesorten ein mehrmaliges Aufgießen mit heißem Wasser möglich.

 

 

 

Hyperinflation in Deutschland

Hyperinflation in Deutschland schon 2010?

Von Hyperinflation wird bei einem sehr schnellen Wertverlust von Währungen gesprochen. Im Gegensatz zur Inflation, kommt es bei einer Hyperinflation zu Inflationsraten von monatlich über 50%. Dies entspricht einer jährlichen Entwertung von 13000%. Da die heutigen Währungen nicht mehr wie früher an Edelmetalle gebunden sind, kann dies prinzipiell bis zum vollkommenen Wertverlust gehen. In der Geschichte sind viele Hyperinflationsphasen aufgetreten. Auch in Deutschland gab es in der Zeit von 1914 bis 1923 gleich mehrere hyperinflationäre Geldentwertungen. Die Regierungen nutzten die Inflation meist um sich ihrer Schulden z.B. Kriegsschulden zu entledigen. Daher liegt der Verdacht nahe, dass die momentan sehr hohen Staatsverschuldungen fast aller Länder wieder weginflationiert werden könnten.

 

Deutschland hatte mit der Deutschen Mark jahrzehntelang die stabilste Währung wetlweit. In mehr als 50 Jahren verlor sie nur 75 % ihres Wertes. Dies ist vergliechen mit anderen Währungen ein sehr geringer Wert. Jedoch muss er bei langfristigen Investitionen, wie es bei der Altersvorsorge der Fall ist beachtet werden. Wer 1948 also 100 DM im Sparstrumpf hatte, konnte 1998 nur noch ursprünglich vergleichbare Waren für 25 DM kaufen. Durch den Euro ist diese Inflationsrate, gerade in den letzten 4 Jahren, angestiegen. Durch traditionell eher inflationsgeplagte Länder wie Griechenland, Italien und Spanien, als Mitglieder in der Euro Währungsgemeinschaft, ist die Chance auf zukünftig weitere Inflationsjahre sehr hoch. Auch die Finanzkrise bringt einige Euro Mitgliedsländer stark unter Druck und trägt zur Entwertung des Euros bei.

 

Kann in Deutschland schon 2010 eine Hyperinflation passieren?

Gerne würde ich diese Frage nach der Hyperinflation in Deutschland beantworten, weiß aber nicht, ob diese tatsächlich schon 2010  eintreten wird. Aber sie wird kommen 100%, denn sie MUSS kommen. Das kann jeder aus den folgenden Fakten ablesen. Nur leider handeln die meisten Menschen wie bei einer sehr schweren Krankheit. Einfach weggucken und ignorieren. Es wird schon wieder besser werden.

Fakten, die für eine Hyperinflation (massive Geldentwertung) sprechen.

  1. Die USA als größte Wirtschaftsnation der Welt zahlen fast 5 Mrd. Dollar pro Tag alleine an Zinsen für Schulden.
  2. Um diese Zinsen zahlen zu können müssen die USA stetig neue Kredite bei anderen Ländern aufnehmen.
  3. Weil Sie diese Kredite nicht mehr problemlos bekommen (bisher lieferte China gerne gegen Kredite, kapiert nun aber langsam, dass es das Geld nie wieder sehen wird), druckt die US Zentralbank FED munter Geld und kauft damit die eigenen Schuldtitel (Staatsanleihen, Staatsverschreibungen).
  4. Dies entwertet natürlich die bereits bestehenden Verbindlichkeiten in den Händen der Gläubiger. Sollten die dadurch verärgerten große Gläubiger abspringen und ihre US-Staatsanleihen (T-Bonds) verkaufen, würde das neue Schockwellen durch die globale Wirtschaft schicken und die Zinsen in den USA schnell ansteigen lassen.
  5. Das als "quantitative easing" bekannte Vorgehen der FED flutet die Finanzmärkte mit frisch gedrucktem Geld. Seit ein paar Jahren muss die FED die neu in Umlauf gebrachte Geldmenge nicht mehr veröffentlichen. Warum wohl?
  6. Auf 12,13 Billionen US Dollar (eine Zahl mit 14 Ziffern) sind die Schulden zu Beginn des Jahres angestiegen. Die größten Gläubiger sind China, Japan und die Ölstaaten. Jeder US-Bürger hat damit einen Pro-Kopf Anteil von rund 40000 Dollar zusätzlich zu seinen eigenen (privaten) Schulden und den Verbindlichkeiten durch seine Kreditkarten.
  7. Diese Staatsverschuldung beträgt  80% der jährlichen Wirtschaftsleistung der USA. Dies entspricht in etwa auch dem Staatsverschuldungsgrad von Deutschland. In Italien ist die Schuldenquote schon auf 115 Prozent gestiegen, in Japan auf 218 Prozent.
  8. Die Aussichtslosigkeit diese Schulden bei steigenden Arbeitslosenzahlen je wieder zurück zahlen zu können, lassen die Möglichkeit einer gewollten Inflation zur Entwertung der Schuldenlast sehr wahrscheinlich erscheinen.
  9. Rein Mathematisch sollte sich die Lage aber sehr schnell verschärfen, da die Funktion der Zinseszinsen eine exponentielle Funktion darstellt. Womit auch die Frage beantwortet währe, warum es in den gesamten Ländern zu einer ansteigenden Inflation kommen muss. 5-10 Prozent Inflation sind notwendig, um allein die Zins und Zinseszinszahlungen für die Staatsschulden bezahlen zu können.

Warum dann eine Hyperinflation in Deutschland?

Die Ausgaben der Länder werden weiter steigen und zeitgleich sinken die Staatseinnahmen. Ausgeglichene Haushalte gehören der Vergangenheit an. Hartz 4 Zahlungen steigen, da immer mehr Leute durch die Wirtschaftskrise arbeitslos werden. Rentenzahlungen und Beamtenpensionen steigen ebenfalls, da wir in einer überalterten Gesellschaft leben. Die Einnahmen durch Steuern sinken, weil immer weniger  Menschen Geld verdienen. Gleichzeitig sinkt deren Lohn oder Gehalt. Die Unternehmen schreiben zunehmend rote Zahlen und müssen daher keine Steuern bezahlen. Die Zahlungen an die EU werden in den nächsten Jahren auch steigen, um dort den Zusammenhalt zu stärken und Brände zu löschen. Durch die Finanzkrise wurden neue Schulden für die Rettung des Bankensystems aufgenommen. Die Verluste der Banken durch die Immobilienkrise sind aber noch lange nicht vollständig abgeschrieben. Insider gehen davon aus, dass noch60 bis 90% der toxischen Papiere in den Bilanzen der Banken zu hoch bewertet sind. Das heißt die realen Schulden der Banken sind viel, viel größer als bisher angenommen. Muss der Staat dafür aufkommen, hat er auf einen Schlag doppelt so viele Staatsschulden wie jetzt schon.

In der Wirtschaft würde bei solchen düsteren Aussichten längst der Insolvenzverwalter grinsen. Ein Reset oder ein Neuanfang des gesamten papiergeldbasierten Währungssystems scheint also der einzige Ausweg aus diesem Dilemma zu sein. Die verschiedenen Faktoren beschleunigen sich dabei gegenseitig. Ein Staatsbankrott lässt die Zinsen auch der Staatsanleihen anderer Länder steigen. Diese können die Zinsen nicht mehr tilgen und werfen die Geldpresse an, sie inflationieren Ihre Schulden weg.  Sinkende Sozialausgaben löst wiederum Streiks und Unmut aus, was die Wirtschaftsleistung senkt. Die Konsumenten weltweit halten ihre Ausgaben zurück, um sich auf Arbeitslosigkeit vorzubereiten. Die Weltwirtschaft schlittert in eine Krise. Die klassischen Zutaten für eine Hyperinflation. Wie gesagt die Hyperinflation wird und muss kommen. Wann das sein wird, kann noch niemend realistisch vorhersagen, da der Ausbruchszeitpunkt durch die Aufnahme immer neuer Schulden verzögert werden kann. Allerdings werden dadurch die Auswirkungen eine Hyperinflation umso stärker sein. Schulden mit neuen Schulden zu bekämpfen, was momentan alle Staaten tun, ist wie Feuer mit Benzin zu löschen.

Wie wird die Hyperinflation ablaufen?

Die Bundeskanzlerin wird nicht vor die Kameras treten und sagen, dass wir jetzt Hyperinflation haben und jeder doch bitte sein Geld noch schnell abheben solle. Das Gegenteil wird wohl passieren. Girokonten werden einfach eingefroren und die Online Zugänge der Banken gesperrt. Die Geldautomaten geben kein Geld mehr aus und an den Schaltern derr Banken sitzt niemand mehr. Von unvorhergesehenen Ereignissen wird gesprochen werden, die natürlich besondere Maasnahmen erfordern. Daher werden gesetzliche Bankfeiertage beschlossen, um die Menschen davon abzuhalten ihr Geld abzuholen. Dieses Krisenszenario kann jederzeit und sofort passieren.

 

Wie können Sie sich und Ihre Finanzen vor der Entwertung durch die Hyperinflation schützen?

 

Einen absoluten Schutz vor Inflation und Hyperinflation gibt es nicht. Jeder wird dadurch einen Teil seiner Ersparnisse verlieren und auch von den negativen Folgeerscheinungen betroffen sein. Arbeitnehmer können Ihre Arbeitsstelle verlieren, Unternehmer verlieren ihre Kunden und Staatsangestellte bekommen durch die gleichbleibenden Gehälter ein an den Lebenskosten gemessen geringes Gehalt. Empfänger von Sozialleistungen werden sich sogar auf gekürzte Leistungen einstellen müssen. Daher sollten Sie wenigstens Ihre Ersparnisse sichern, um im Falle einer Hyperinflation nicht vollkommen mit leeren Händen da zu stehen. Eine Sicherung bedeutet so wenig Vermögen wie möglich in vertrauensabhängigen Währungen zu haben. Der Euro und der Dollar sind daher die denkbar schlechtesten Währungen. (Glauben Sie nicht, dass der Euro wesentlich besser ist als der Dollar nur weil er 23 Cent gegenüber dem Dollar gewonnen hat)  Investieren Sie einen Teil Ihres Geldes in Währungen von stabilen Ländern wie zum Beispiel die Schweiz oder Norwegen. Auch diese sind nicht absolut sicher, aber immerhin sicherer. Versuchen Sie kleine Geldscheine oder sogar Münzen zu bekommen. Ein weiterer Teil des Geldes ist in Edelmetallen wie Silber oder Gold gut aufgehoben. Silbermünzen sollten Sie hauptsächlich in 1 Unzen Form kaufen, da dies die übliche Größe, mit dem besten Preis/Gewichts Verhältnis ist. Silberbarren sind durch die höhere Mehrwertsteuer schlecht geeignet, aber besser als gar kein Silber. Goldmünzen gibt es sehr viele auf der Welt. In vielen Ländern war es früher das wirkliche Geld, da es materialwert gedeckt und nicht vertrauensbasiert ist. Goldmünzen auch in kleiner Stückelung von 3 bis 10 Gramm kaufen.

Günstig wäre sicherlich die folgende, an Ihren Monatsausgaben orientierte Zusammenstellung direkt verfügbar zu haben:

 

1 Monatsausgabe in kleineren Bargeldscheinen (für die Zeit wenn die Banken kein Geld mehr ausgeben, aber die Preise noch etwa gleich geblieben sind)
+ 0,5 Monatsausgabe in 10 Euro Silbermünzen (Der Materialwert der 16,65 g Silber in einem Silberzehner beträgt rund 6,84 Euro)
+ 0,5 Monatsausgabe in Devisen (Schweizer Franken und Norwegische Krone)
+ 1 Monatsausgabe in kleinen Goldmünzen (Schweizer Vreneli und andere Münzen bzw Barren von 3 bis 10 Gramm)- und Silbermünzen in der Größe von einer Unze (Wiener Philharmoniker, Maple Leaf, Britannia)

direkt verfügbar heißt diese Zusammenstellung darf nicht auf einer Bank liegen!

Die Preise für die meisten Dinge des täglichen Bedarfs sollten auch in der Hyperinflation, gemessen natürlich in Gold und Silber, gleich bleiben. Während die Preise in Papiergeld durch die Decke gehen werden oder dieses Geld komplett wertlos wird. Gold und Silber sind also der beste Wertspeicher den es für die Inflation geben kann. Zudem ist es recht einfach zu transportieren und zum Tauschhandel geeignet. Silber war schon in der Geschichte immer Geld und wird es auch wieder sein.

 

Tauschmittel als Folge von mangelndem Währungsvertrauen

In Folge des massiven Wertverlustes der Währung etablieren sich Tauschmittel als Ersatzwährung während hyperinflationären Phasen sehr schnell. Dies hat sich bei vergangenen Hyperinflationsereignissen gezeigt. Sobald das gesetzliche Zahlungsmittel nicht mehr als verlesslich angesehen wird und auch die Funktion der Wertbewahrung nicht mehr erfüllt wird, kommen Naturalien als Ersatzwährung in der Krise ins Spiel. In vergangenen Krisen, beispielsweise in Deutschland, kamen dafür Alkohol, Zigaretten oder Butter zum Einsatz. Auch Kohle wurde als Tauschmittel eingesetzt. Neben den oben genannten Rücklagen in Devisen und Edelmetallen sollten Sie daher ein paar Tauschmittel für die Krise parat haben. Ein paar Flaschen Schnaps (kein Luxus sondern die Prozente zählen) sind ein gutes Tauschmittel in der Krise, denn es wird immer Leute geben, die Alkohol trinken und wichtige Handelswaren haben.

 

Wichtig sind daneben noch ein Lebensmittelvorrat und andere Maßnahmen der Krisenvorsorge.

 

Krisenvorsorge Hilfsmittel